XXXL-Möbel in Schweinfurt: Neubert und Mömax planen Neueröffnung
Artikel vom 26. Januar 2009
Rubrik: Neueröffnung | Jetzt Kommentieren
In Schweinfurt werden, unmittelbar an der Autobahn A 70, ein XXXL-Neubert sowie ein Mömax entstehen. Schon bald wird von der Autobahn aus ein kolossaler roter Stuhl zu sehen sein, der als Symbol für die XXXLutz-Gruppe steht.
Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser freut sich über das Entstehen der neuen Möbelwelt in Schweinfurt. Die Stadt erhalte damit einen zusätzlichen Anreiz als Einkaufsstadt. Schweinfurt wird demnach bald von Besuchern heimgesucht werden, die bislang nicht einmal an die Stadt gedacht haben.
Auch der in Schweinfurt ansässige Einzelhandel wird aus der entstehenden Möbelgruppe Profit schlagen können, vermutet Grieser. Denn wer in Schweinfurt Möbel kaufe, werde sich sicher zu ergänzenden Produkten in der Stadt umsehen.
Lange hat es gedauert, bis das Konzept stand und die Baupläne genehmigt wurden. Die Verhandlungen, die Schweinfurt einst mit Möbelhaus Hiendl führte, scheiterten – und auch Neubert musste wegen Umstrukturierungsmaßnahmen und Eingliederung in die XXXLutz-Gruppe das Bauvorhaben in Schweinfurt nach hinten verschieben. Doch nun wird das schon unmöglich geglaubte doch noch wahr und die beiden Möbelunternehmen werden in Schweinfurt Einzug halten – trotz wirtschaftlich schwieriger Lage.
Das Vorhaben kostet die XXXL-Gruppe rund 30 Millionen Euro – am geplanten Standort im Industrie- und Gewerbepark Maintal werden 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden – auch Ausbildungsplätze, die Ausbildungen in acht verschiedenen Bereichen anbieten werden. Die zwei dreigeschossigen Gebäude werden auf einer 64.000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche erbaut werden und mit ihrer Höhe sogar das ECE-Center übertreffen. Der erste Spatenstich wurde bereits im Oktober 2008 getätigt – im Herbst 2009 soll die Eröffnung stattfinden.
Die XXXLutz-Gruppe beschäftigt derzeit rund 17.400 Mitarbeiter und vereint unter ihrem Dach neben Neubert und Mömax auch Hiendl, Mann Mobilia und Möbelix. Mit 136 Niederlassungen in fünf europäischen Ländern ist der Möbelkonzern das zweitgrößte Möbelunternehmen der Welt.
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